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WUEMI091: Charly "Freakshow" Heidenreich

3-20131019_133259Der Name Charly Heidenreich steht schon seit vielen Jahren auf der Gästewunschliste der Würzmischung. Jetzt hat es endlich geklappt und der Veranstalter des Freakshow-Festivals und gleichzeitig das Aushängeschild des Progressive Rock in Würzburg hat uns auf einen Podcast und einer Flasche Federweißen besucht.

Wer Progressive Rock kennt, der weiß, dass da ein Lied gerne mal 20 Minuten oder länger dauert. Und so ist es auch kaum verwunderlich, dass der Podcast mit Charly etwas länger als üblich geworden ist. Ok, der Podcast ist deutlich länger geworden, aber Charly hatte einfach viel aus seinem langen Leben als DJ, Radiomoderator und Konzertveranstalter zu erzählen — ein Durchflug aus persönlicher Sicht durch fast 40 Jahre Musik- und Clubkultur in Würzburg und der ganzen Welt.

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Shownotes zum Podcast:

Von ralf

Journalist, Blogger, Webdesigner - und hier macht er einen Podcast.

5 Antworten auf „WUEMI091: Charly "Freakshow" Heidenreich“

Toller Rückblick in vergangene Zeiten. Von mir noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Thing. Ich kannte den Club noch unter den Namen Off und war in den Jahren 70 bis 72 Stammgast. Bands spielten dort zum Beispiel am 2.1.71 Missus Beastly, am 22.1.71 Empryo, am 2.7.71 Frumpy oder am 20.4.72 Scorpions und noch viele andere mehr.

Obwohl suuuuperlang, gerne gehört!

Zum Schluß zu wurde ein Vergleich mit der Veranstaltung von Dennis Schütze im Immerhin gezogen. Dort wäre man „überfordert“ gewesen durch die schiere Detailfülle. Einen Podcast könne man aber immer unterbrechen.
Ich sehe das anders:
Kaum einer teilt sich einen Podcast dieser Länge in zig Anteile auf, die er dann über die Woche hinweg erledigt.
Ein Podcast verleitet gerne zum Nebenbeihören, aber die Veranstaltung im Immerhin, da warst Du quasi „gezwungen“, alles zu verfolgen bis ins Detail, denn da gab es keine Ablenkung. Und das war gut so! Reine destillierte Information und so gut wie kein Verlust…auch wenn es nach einem langen Tag nicht leicht war, diese Stunden Konzentration einzubringen.

Offen gesagt, ich höre öfters Podcasts in Stücken. Gerade auf dem Weg zur Arbeit mache ich das immer gerne. Eine halbe Stunde Fahrt in der Straßenbahn, da habe ich auch längere Podcast in zwei oder drei Fahrten konzentriert durchgehört. Wobei ich da keine langen Abstände zwischen den Stücken haben will, da dürfen und sollen jetzt keine Tage dazwischen sein. Aber ich gebe zu — manchmal MUSS ich sie mir am Stück anhören, weil sie so spannend sind. 🙂

Aber die Hörgewohnheiten sind wohl verschieden, das Podcast-Format gibt dem Hörer da völlige Freiheit. Das ist ja eines der schönen Dinge daran!

Das ist dann heiliger Ernst! Wenn man sich den Pod aufteilt und ihn sukzessive und definitiv einverleibt!
Unterschiedliche Hörgewohnheiten sehe ich da im Übrigen nicht unbedingt…der Fokus wechselt oft täglich, sehr schwer, am Ball zu bleiben.

Hab mir den Podcast heut am Stück reingezogen, konnte gar nicht aufhören! 🙂
Viele Erinnerungen kamen hoch, das Ende vom „Kawo“ habe ich in jungen Jahren noch miterlebt.

Ich kann Charlie nur viel Erfolg und Mut wünschen, weiter so, nicht unterkriegen lassen!!!!

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